Presse 2018-05-02T07:09:59+00:00

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2. Mai 2018: Wasser 3.0 präsentiert sich zusammen mit abcr GmbH und Zahnen Technik GmbH als Aussteller auf der IFAT 2018

Pressemitteilung

ENDLICH SAUBERES WASSER: Erstmalige simultane Entfernung von Mikroplastikpartikeln und gelösten organisch-chemische Verbindungen wie Pharmazeutika!

Wasser 3.0 präsentiert sich zusammen mit abcr GmbH und Zahnen Technik GmbH als Aussteller auf der IFAT 2018

Die Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT öffnet vom 14.-18.05.2018 ihre Tore in München und zum ersten Mal ist auch das Projekt Wasser 3.0 (www.wasserdreinull.de) von Jun.-Prof. Dr. Katrin Schuhen als Aussteller vertreten. Als innovatives universitäres Forschungsprojekt 2012 gestartet, hat sich Wasser 3.0 in den letzten Jahren mit dem Ansatz anorganisch-organische Hybridkieselgele gegen unerwünschte Spurenstoffe einzusetzen, einen Namen gemacht.

Die jungen Wissenschaftler haben zusammen mit ihren Schlüsselpartnern abcr GmbH, dem Spezialchemikalienhersteller aus Karlsruhe und den Anlagenbauern und Prozessingenieuren der Zahnen Technik GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Arzfeld innerhalb von wenigen Jahren eine effiziente und innovative sowie nachhaltige Technologie entwickelt, die das Wasser weltweit von unerwünschten Spurenstoffen wie z. B. Medikamente und Medikamentenrückstände und auch Mikroplastik befreien kann.

Wasser 3.0 ist damit das erste Verfahren, welches innerhalb einer vierten Reinigungsstufe von Kläranlagen gleichzeitig gelöste Stressoren wie Medikamente und Medikamentenrückstände sowie suspendierte Teilchen, zu denen Mikroplastik gehört, entfernen kann.

Kostengünstig und effizient – geht das?

Der Vorteil von Wasser 3.0 ist, dass die baulichen Veränderungen an bestehenden Wasserreinigungsanlagen, die meist mit hohen Investitionskosten einhergehen und gleichzeitig enormen Betriebs- und Wartungskosten mit sich bringen, wegfallen. Stattdessen setzt Wasser 3.0 auf adaptierbare Lösungen im Containermaßstab und die Pilotversuche geben den Wissenschaftlern, Ingenieuren und Anlagenbauern Recht. „Auch mit diesen platzsparenden Systemen lässt sich eine erhebliche Wasserqualitätssteigerung erzielt werden kann“, so Schuhen im Gespräch.

Die Pilotversuche zur Mikroplastikelimination wurden schon 2017 erfolgreich in der Kläranlage der EW Landau durchgeführt. Wie bereits für die Entfernung von Medikamenten und anderen organisch-chemischen Stressoren bedient sich das Team Wasser 3.0 einer durch Wasser gestarteten chemischen Reaktion, die durch die Zugabe der Hybridkieselgele ausgelöst wird.

Innerhalb kürzester Zeit werden die Schadstoffe gebunden, es kommt zu einem Partikelwachstum.

Der Clou bei Wasser 3.0 ist, dass diese Tischtennisball-großen Partikel aus abreagiertem Hybridkieselgel, gebundenen Schadstoffen und Mikroplastik auf der Wasseroberfläche schwimmen und somit sehr einfach abgeschöpft werden können (https://www.youtube.com/watch?v=svwN4pamXAg). Die erhaltenen Abfallprodukte von Wasser 3.0 landen nicht mehr im (Klär-)Schlamm und benötigen kein aufwendiges Trennkonzept, sondern können unmittelbar in ihrer Entnahmeform in die Sekundärstoffverwertung gehen. Alle zur Reinigung des Wassers eingesetzten Chemikalien sind ökotoxikologisch unbedenklich.

Das 2012 ausgegebene Ziel von Katrin Schuhen mit Wasser 3.0 ein Produkt und weitergehend ein Verfahren zu etablieren, welches weltweit die Wasserqualität verbessert, wird mit dem auf der IFAT präsentierten nachhaltigen, effizienten und kostengünstigen Prozess der breiten Öffentlichkeit in Halle A3. 127/226 vorgestellt.

Sauberes Wasser – weltweit ist zum Greifen nah!

Kontakt:

Jun.-Prof. Dr. Katrin Schuhen

schuhen@wasserdreinull.de

www.wasserdreinull.de

15. März 2018: Entwicklung einer skalierbaren Reinigungsstufe

Hier gehts zum Download: Entwicklung Reinigungsstufen.pdf